Heute morgen geht es eher gemütlich los, wir haben Zeit, uns zu sortieren, Frühstück haben wir erst auf zehn Uhr bestellt.
Um elf kommen Emmanuel und Berna, um uns abzuholen, aber bevor wir loskönnen, müssen wir zuerst ein heftigen Regenguss abwarten. Trotz der großen Überdachung in der Lodge ist es gar nicht so leicht, einen Platz zu finden, an dem wir nicht nass werden. Wir können die Zeit für erste Besprechungen der Pläne für die kommenden Tage nutzen.
Nach dem Regenguss fahren wir zunächst in Emmanuels Firma Rostwa. Dort werden wir schon erwartet.
Wir sagen allen Mitarbeitern hallo, die meisten davon kennen wir schon. Gladys und Juliette werden wir auch in Entebbe sehen.
Danach fahren wir in die Victoria-Einkaufsmall, wo ich eine Uganda-SIM-Karte besorgen, während Heike sich schlau macht, was es hier vor Ort gut zu kaufen gibt und was man deshalb nicht mitbringen muss. Mit einem sehr vollen Einkaufswagen verlassen wir die Mall. Gegenüber ist der uns schon sehr vertraute Kunsthandwerkermarkt. Wir haben eigentlich noch genug Uganda-Ware zu Hause, aber einige Krippen und eine Auswahl an Fächern nehmen wir dann doch mit.
Wir haben noch ein bisschen Zeit in der Lodge, bevor uns Emmanuel abholt, weil wir zum Abendessen bei Emmanuel und Berna zu Hause eingeladen sind. Zwei junge Österreicher aus Ried, die frisch verheirateten Victoria und Max, sind auch in der Lodge und da sie von Norbert vom Eine-Welt-Kreis Zell bei Emmanuel angekündigt wurden, sind sie auch zum Abendessen eingeladen.
Die älteren Kinder von Emmanuel – Veronica, Anslem und Baldwin – sind im Internat, aber Alina und Shanell sind hier. Und sie haben auch ein Begrüßungslied für uns vorbereitet.
Wir verbringen einen schönen Abend und Berna hat für köstliches Essen gesorgt.
Gegen elf sind wir im Bett – morgen soll es früh losgehen.