Die erste gute Nachricht gleich am Morgen: Das Internet funktioniert seit Mitternacht wieder, ein bisschen wacklig, aber immerhin.
Um sieben sind schon alle fertig zum Frühstücken und die Koffer warten auf’s Einladen.
Es wird aber dann doch fast halb neun, bis wir loskommen. So richtig überrascht ist aber niemand …
Im Mädelsauto, das von Tony gefahren wird, sind Heike, Elisabeth, Sigrid, Juliet und Emmanuels Tochter Veronica.
Robert und ich fahren mit Emmanuel – auf der Strecke werden schon mal alle unsere Teilprojekte diskutiert, um die Woche vorzubereiten.
Das Ziel für das Mittagessen ist das Kinderheim St. Clare – sozusagen der Geburtsort all unserer Aktivitäten. Die Schwestern freuen sich riesig, dass wir kommen.
Wir haben Mittagessen bestellt und es schmeckt richtig gut. Schwester Elisabeth ermahnt uns nach dem Essen zur Desinfektion.
Viel Zeit haben wir nicht, aber am Ende vergehen doch zwei Stunden, bis wir wieder loskommen.
Der Rest der Fahrt erweist sich als ziemlich beschwerlich. Eine Straße ist gesperrt und wir müssen einen Schleichweg fahren. Am Ende brauchen wir weitere fünf Stunden, sodass wir um halb neun nach einer reinen Fahrzeit von zehn Stunden das Guesthouse erreichen. Dort werden wir schon erwartet und wir ziehen in die uns schon vertraute Umgebung ein.
Der Willkommensgruß gibt nicht alle Namen hundertprozentig korrekt wieder, ist aber trotzdem eine liebe Geste.
Und ein gut gefüllter Kühlschrank nach einem sehr langen und sehr heißen Tag bereitet uns auch große Freude.
Im Guesthouse erwartet uns auch Emmanuels Frau Berna, die in den letzten Tagen Schwerstarbeit verrichtet hat. Ihr Bruder Makhmot ist ins Parlament gewählt worden und es kamen in den letzten beiden Tagen mehrere tausend Gratulanten, die alle verköstigt werden wollten. Ihre Kurzfassung der Aktion lautet „Too much“.
Nach kurzer Pause versammeln wir uns im Hinterhof des Guesthouses zum Abendessen und sind einfach nur froh, jetzt hier angekommen zu sein. Ab morgen beginnt unser hoffentlich erfolgreiches Mammutrprogramm.